Vom Backup zum Testergebnis.

Sie legen fest, welches Backup wann geprüft wird. RestoreTrust führt den Test in Ihrem Cluster aus, dokumentiert das Ergebnis und benachrichtigt Sie auf Wunsch.

So läuft ein Backup-Test ab

  1. Backup laden

    Aus der von Ihnen gewählten Quelle.

  2. Wiederherstellen

    In einer temporären Testdatenbank.

  3. Prüfungen ausführen

    Mit den von Ihnen festgelegten Kriterien.

  4. Ergebnis festhalten

    Status, Protokolle und Ergebnisse in der Console.

  5. Benachrichtigen

    Auf Wunsch per E-Mail oder Webhook.

Den Zugriff auf Ihre Backups einrichten

Für den ersten Test benötigen Sie einen RestoreTrust-Worker in Ihrem Kubernetes-Cluster. Ordnen Sie ihn einem Projekt zu und richten Sie dort Ihre Backup-Quelle ein. Der Worker muss den Speicher erreichen können.

Die Zugangsdaten hinterlegen Sie als Kubernetes-Secret in Ihrem Cluster. In RestoreTrust geben Sie den Namen dieses Secrets an und verbinden es mit der Quelle. Welche Datei geladen werden soll, legen Sie anschließend im Testplan fest.

Ihren Testplan zusammenstellen

Im Testplan wählen Sie den Worker aus und legen fest, was er prüfen soll:

  1. Backup auswählen. Wählen Sie Quelle und Pfad. Sie können die neueste Datei verwenden oder die Auswahl über ein Dateimuster eingrenzen. Bei Bedarf geben Sie ein Höchstalter und Grenzen für die Dateigröße vor.
  2. Testart festlegen. Für einen Datenbank-Test wählen Sie Datenbank, Version und Backup-Format passend zur Sicherung aus. Für eine reine Dateiprüfung verwenden Sie einen Datei-Check.
  3. Prüfungen definieren. Legen Sie fest, welche Ergebnisse Sie erwarten, etwa ob eine Abfrage einen bestimmten Wert liefert oder ein Testschritt innerhalb einer vorgegebenen Zeit bleibt.
  4. Termine planen. Lassen Sie Ihre Backups täglich oder wöchentlich testen. Stündliche Tests sind je nach Tarif möglich.

Nach dem Speichern können Sie den ersten Test manuell starten oder auf den nächsten geplanten Termin warten. Details zu den Quellen und Backup-Formaten finden Sie auf der Quellenseite.

Was während eines Tests passiert

Der Worker lädt das ausgewählte Backup. Bei einem Datenbank-Test spielt er es in eine temporäre Testdatenbank ein und führt dort Ihre Prüfungen aus. Datei-Checks kontrollieren den Download und Ihre Vorgaben zur Datei.

In der Console verfolgen Sie den Ablauf und sehen, welche Prüfungen bestanden wurden. Bei einem Fehler erkennen Sie den betroffenen Schritt, etwa den Download oder die Wiederherstellung. Nach einer Korrektur können Sie einen neuen Test starten. Mehr zur Testumgebung erfahren Sie unter Ausführung.

Benachrichtigungen einrichten

Wählen Sie im Testplan einen oder mehrere aktive Benachrichtigungskanäle Ihres Projekts aus. Sie erhalten Meldungen per E-Mail oder über einen HTTPS-Webhook, mit dem Sie die Ergebnisse in Ihren eigenen Systemen weiterverarbeiten können.

Sie entscheiden, ob Sie nach jedem Test oder nur bei Fehlern benachrichtigt werden möchten. Sie können Benachrichtigungen auch ausschalten und die Ergebnisse in der Console einsehen.

Ergebnisse für Ihr Team und Audits nutzen

Je nach Tarif können Sie die Ergebnisse mehrerer Tests in einem PDF-Bericht zusammenstellen. So halten Sie fest, welche Backups Sie wann geprüft haben und wie die Tests ausgegangen sind.

Zu abgeschlossenen Tests gehört außerdem ein SHA-256-Prüfwert der dokumentierten Testdaten. Ein optionaler OpenTimestamps-Nachweis belegt nach seiner Bestätigung, dass diese Daten spätestens zu diesem Zeitpunkt in dieser Form vorlagen. Wie Sie Berichte erstellen und Nachweise unabhängig prüfen, erfahren Sie unter Berichte.

Bereit, Ihre Backups zu testen?

Die App ist bald verfügbar.

Der Start ist für die erste Novemberhälfte geplant.